Mund - zu - Mund Beatmung
Der Helfer setzt sich neben das Opfer und verschließt mit Zeigefinger und Daumen die Nase. Dann öffnet man leicht den Mund des Ohnmächtigen, setzt seinen Mund daran und beatmet vorsichtig. Bei zu hohem Druck, kann Luft in den Magen gelangen, was zu Erbrechungsgefahr führt. Dies wiederum kann einen Erstickungstod hervorrufen. Wie bei der Mund - zu - Nase Beatmung sollte das etwa zwei Sekunden dauern, danach muss wieder die Atmung geprüft werden.
Beide Beatmungstechniken sind gleichwertig. Man muss darauf achten, dass immer der Kopf überstreckt ist. Dazu fasst man da Opfer an Stirn und Kinn und beugt den Kopf vorsichtig nach hinten.
Bei Kindern dauert die Beatmung nur 1,5 Sekunden und es wird weniger Luft gegeben. Außerdem muss man darauf achten, dass Kinder, je jünger sie sind, schneller als Erwachsene atmen.
Falls nach zweimaligem Beatmen immer noch kein Lebenszeichen zu sehen ist, muss die Beatmung wiederholt werden.
Wenn der Patient nach erfolgreicher Atemspende wieder selbstständig atmet, aber immer noch bewusstlos ist, muss er in die stabile Seitenlage gebracht werden.